Besonders unerfahrene Webmaster und Designer machen hier einen großen Fehler: sie wissen nicht welches Grafikformat man für Webseiten benutzt und verwenden irgendeines. Dabei ist es sehr wichtig, die Unterschiede zu kennen. Im folgenden werde ich kurz die 3 gängigsten Formate im Web ansprechen.
GIF
Das Graphics Interchange Format, auch einfach nur GIF genannt, komprimiert die Grafikdateien relativ verlustfrei, im Gegensatz zu .jpg. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich GIF-Dateien animieren lassen und transparente Stellen unterstützen. Allerdings besitzt das GIF-Format den Nachteil, dass es maximal 256 Farben unterstützt. Der Haupteinsatz im Web besteht in großen Grafiken (wie z.B. Hintergründen), die nicht lange Laden sollen. Der optionale “Dither-Modus” (nur von erweiterten Grafikprogrammen verwendet) hebt die maximale Beschränkung von 256 Farben auf.
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GIF-Beispielgrafik
JPG
Das JPEG File Interchange Format wird heutzutage besonders für Fotos und Bilder mit 24 Bit Farbtiefe verwendet. Um geringe Dateigrößen zu bekommen, werden allerdings wichtige Bildinformationen ausgelassen und das Bild verliert seine Qualität. Das JPG-Format ist heute am Häufigsten im WWW vertreten.

Verlustbeispiel einer JPG-Grafik
PNG
Ein noch neues Grafikformat, dass qualitativ hochwertig ist, aber noch von vielen Browsern nicht komplett unterstützt wird. Besonders der IE6 unterstützt .png-Dateien nur mittels Addon. Der große Vorteil vom “Portable Network Graphics Format” ist, dass die Transparentz in einem gesonderten Kanal abgespeichert wird und so auf jedem Hintergrund fehlerfrei dargestellt werden kann. Das PNG-Format ist sozusagen ein verbessertes GIF mit mehreren Informationen und 24 Bit Farbtiefe.

11 Jun 08 13:56
PNGs lassen sich nicht nur mit Addon darstellen. CSS-Hacks dienen hierbei sehr gut und die Resultate sind anschaulich.
Hier ein Beispiellink zu einem der vielen Lösungen:
http://bjorkoy.com/past/2007/4/8/the_easiest_way_to_png/