
Viele Blogger stehen für werbefreie Blogs, doch der Reiz auf den ein oder anderen Euro ist groß. Der erste Schritt führt dabei oftmals zu Googles Adsense, welches an dieser Stelle sicher nicht näher erläutert werden muss.
Das meist auf CPC abrechnende Partnerprogramm ist auf Blogs je nach Thema mehr oder minder erfolgreich. Maßgeblich dabei ist die Klickrate, die die Werbemittel erreichen. Wer seine Stammbesucher nicht gänzlich vergraulen möchte, verzichtet dabei auf aggressive Platzierungen direkt oberhalb der Inhalte, die andererseits mit Sicherheit gute Ergebnisse erzielen können, sofern der Blog auf einmalige Besucher ausgerichtet ist.
Es ist daher eher zu empfehlen den Besuchern eine echte Entscheidung zu lassen, anstatt sie direkt mit Werbung zu konfrontieren. Dies kann beispielsweise so funktionieren, indem im Blogpost automatisch nach ca. 1/3 des Posts oder mindestens nach 100 Wörtern eine erste sinnvolle Werbefläche angelegt wird. Besucher, die sich bis zu diesem Punkt nicht für den Inhalt begeistern lassen konnten, werden die Werbung wahrnehmen. Leser, die eure Inhalte interessant finden, werden die Werbung überspringen und weiterlesen. „Etwa 100 Wörter bis zur ersten Anzeige sind ein gutes Mittelmaß“, wie sich in der Vergangenheit bei Projekten von Klitzsch, der Projekte wie Hausgarten.net, ein Portal rund um Haus und Garten, Portale rund um Tipps für div. Themen wie Zahngesundheit oder Rürup Rente und Online-Shops wie den im Herbst startenden Nistkastenprofi.de ins Leben gerufen hat.
Folgen Besucher eurem Content – in welcher Form auch immer - bis zum Ende, könnt ihr sie an dieser Stelle auffordern eine Entscheidung für weitere Aktionen zu tun z.B. relevante Posts zu lesen, einen Kommentar abzugeben oder sich über relevante Produkte und Dienstleistungen zu informieren, d.h. Werbung wahrzunehmen und zu klicken. Eine weitere, nicht all zu große Anzeige nach dem Content, jedoch oberhalb anderer Elemente, ist daher zu empfehlen.
Der Vorteil besteht darin, dass indem weniger aggressiv am Beginn der Seite geworben wird, die Klicks an Qualität gewinnen, was wiederum den Werbetreibenden und schließlich auch euch durch bessere CPCs zu Gute kommt. Ob und wie sehr sich die Anzeigenposition auf die Conversion auswirkt, könnt ihr dabei am besten mit dem RelevanceAd testen und eventuell Rückschlüsse auf andere Partnerprogramme schließen.