Während es vor wenigen Jahren noch ein großer Luxus war, hat mobiles Internet das Handy heutzutage auf der ganzen Breite erreicht. Inzwischen sind die meisten neuen Mobiltelefone mit einer Zugriffsmöglichkeit auf das Internet ausgestattet oder gehören sogar zu der Klasse der so genannten Smartphones. Surfen ist damit fast genauso gut möglich wie am PC.
Doch wie wird es mit dieser Entwicklung weiter gehen?
Zukünftig wird mobiles Internet mit dem Internet am heimischen Rechner nicht nur gleich ziehen sondern es in Komfort und Funktionsumfang sogar überholen. Möglich wird dies durch die immer stärke Verschmelzung zwischen moderner Handy-Features und den Möglichkeiten des WWW. Den ersten Schritt hat dabei bereits die “smarte” Integration von Social Networks gemacht. Zukünftig wird es in dieser Richtung wohl noch viele weitere Neuheiten geben.
Es existieren bereits Demos von Applikationen, die eine interaktive Gesichts- oder Objekterkennung ermöglichen. Dies ist nur ein Beispiel für eine solche “smarte Verknüpfung” zwischen Mobiltelefon und Internet. In dem Falle ist es die Handykamera die mit dem Web verknüpft wird, die mittels ausrichten auf zum Beispiel ein Gesicht erkennt um welche Person es sich handelt und einem so direkt entsprechende Informationen aus Social Networks anzeigt. Auch ist Gleiches mit bekannten Objekten denkbar, wie etwa dem Kölner Dom oder dem Brandenburger Tor. In dem Falle würde dann ein entsprechender Eintrag aus einer Enzyklopädie aufgerufen und das Handy verwandelt sich zum Reiseführer.
Derartige Fähigkeiten zukünftiger Smartphones werden unter dem Begriff “Erweiterte Realität” zusammen gefasst. Dieser umschreibt die Richtung die das mobile Internet in Zukunft einschlagen wird auch am besten. Das Web wird uns nicht nur in Form eines Browsers zur Verfügung stehen sondern ermöglicht es uns jederzeit einen mobilen Allzweckbegleiter in Form eines Mobiltelefons an die Seite zu stellen.
Stellen Sie sich vor, Sie zeichnen auf Ihrem Grafiktablett ihr neustes Werk und wollen es auf andere Computer im Netzwerk übertragen oder Drucken. Das Medium für den Datenaustausch sollte schnell sein, schließlich können Zeichnungen beachtliche Größen annehmen. Es sollte sicher sein, oder wollen Sie Ihr Bild gleich publik machen? Am besten, jeder Computer aus dem Netzwerk kann darauf zugreifen – genauso wie der Drucker. Es steht fest: Ein Netzwerk muss her. Entweder, Sie verlegen schier unendliche Meter von LAN Kabeln, die noch dazu undekorativ und verhältnismäßige teuer sind, oder Sie nutzen ein drahtloses Netzwerk. Das drahtlose Netzwerk verbindet Ihre PCs durch Strahlung im 2,4 ghZ Bereich, es ist also kein Kabelverlegen nötig. In dieses Netzwerk können Sie alle Computer (Sofern diese einen Wlan Adapter besitzen) und Wlan fähige Geräte (Smartphone etc.) einspeisen – sollten Sie einen fortgeschrittenes Grafiktablett haben, kann dieses eventuell auch in das Wlan. Die Einsatzmöglichkeiten eines Wlan sind dank moderner Router wie der
Bislang hierzulande realtiv unbekannt ist das neue Projekt von Google: Google Health. Google Health soll eine Online-Krankenakte eines Users sein, der er selbst mit dem Arzt verwalten kann, seine Krankheiten und Allergien eintragen kann und diese Informationen mit seinen Ärzten teilen soll. Einen Überblick erhält der User auch mittels einer Liste der verabreichten Medikamente. Was das ganze bringen soll? Einen besseren Überblick für den Benutzer, aber wichtiger noch: der Arzt kann schneller handeln. Man muss seine ganzen Krankendokumente nicht mehr zum Arzt schleppen, man pflegt sie einfach in Google Health ein.



